Kennzeichnungspflicht bei Klimaanlagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EU-weit muss jede Klimaanlage und jedes Klimagerät bis 12 kW Kälteleistung auf seine Energieeffizienz geprüft und mit einem einheitlichen Etikett gekennzeichnet werden. Derzeit gibt es sieben Einstufungen von D bis A+++ (Stand: 2016).

 

 

Im Vergleich: Der Unterschied beim Stromverbrauch macht bei einem Monoblockgerät zwischen der Energieeffizienzklasse B und der besten Einstufung von A+++ etwa 40 Prozent aus. So lassen sich schon im ersten Jahr erheblich Kosten einsparen.

 

 

Das Label gibt zusätzlich den Energieverbrauch direkt in Kilowattstunden (kWh) an, nennt den Gerätetyp und führt auch die Geräuschentwicklung in Dezibel (dB) auf.

 


Wer braucht eine Klimaanlage im Büro?

Mitarbeiter mit einer Klimaanlage im Büro arbeiten im Sommer produktiver und bleiben gesund!

 

In den meisten Arztpraxen ist heutzutage eine Klimaanlage selbstverständlich. Doch wie sieht es in den Büroetagen aus? Viele kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker, Dienstleister sind in Gebäuden untergebracht, die nicht speziell für die Büro-Nutzung gebaut worden sind oder inzwischen nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Neben den Mitarbeitern erwärmen im Sommer viele Computer das Büro. Alle Wärmequellen steuern dazu bei, dass die Hitze im Büro oft unerträglich wird.

An sehr heißen Sommertagen werden die Temperaturgrenzen oft überschritten, ganz besonders in Bürogebäuden mit großen Glasfensterflächen. Daher ist in vielen Verwaltungsbauten eine Klimatisierung notwendig und unverzichtbar. Hier wird eine zentrale Klimaanlage installiert, die das komplette Bürogebäude ganzjährig mit temperierter und befeuchteter Frischluft versorgt. Natürlich können Klimaanlagen dezentral eingebaut werden, um zum Beispiel einen Serverraum zu kühlen.


 Vorteile einer Klimaanlage im Büro

Neben einer angenehmen Raumtemperatur im Sommer bringt eine Klimaanlage auch gesundheitliche Vorteile

1.      Die Luftqualität wird besser.

2.     Der Energieverbrauch wird gesenkt.

3.     Die Luftfilter der Klimaanlage bieten viel Komfort für  
       
Allergiker und Menschen, die sensibel auf Staub
       reagieren.

4.     Eine Klimaanlage entfeuchtet die Luft und reguliert die
       Feuchtigkeit.

5.     Der Pollen- und Staubfilter vermindert
       das Infektionsrisiko im Büro, indem er
       die allergieauslösenden Pollen in der Raumluft reduziert.

 


Der richtige Einsatz der Klimaanlage

Wenn eine Raumtemperatur eine gewisse Grenze überschreitet, lassen sowohl die Konzentration als auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter schnell nach. Bei 33 °C Raumtemperatur reduziert sich die Leistungsfähigkeit sogar durchschnittlich um 50 %. Bei einer Außentemperatur von 33° sollte die Innentemperatur ungefähr 27 °C betragen. Eine Klimaanlage kühlt den Raum also um 5-6° herunter.

 

Gesundheit der Mitarbeiter

Wird jedoch auf arktische Temperaturen herunter gekühlt, wird genau das Falsche erreicht. Die Mitarbeiter frieren und die Gefahr einer Erkältung steigt. Eine gute Raumtemperatur zum Arbeiten sind 20-22°. Die Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen sollte allerdings nicht zu groß sein.